Sunday, August 25, 2013

Ethnographic Open Air Museum

Kulturelle Weiterbildung.

Nach unserer kleinen Stadttour am Mittwoch Nachmittag sind wir am Freitag gesammelt zum Ethnographischen Freilichtmuseum im Randbezirk von Rīga aufgebrochen. Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr sich Straßenbahnen verschiedener Städte doch von einander unterscheiden! Schaut man sich allein Chemnitz, Dresden und Leipzig an, hat man eine große Bandbreite (die alten Wagen mal ausgenommen) - und Rigaer Trams sind wieder etwas ganz eigenes: sehr futuristisch aber auch "pleasant to the eye".

Das Freilichtmuseum hat ungefähr die Größe von Vecrīga (Altstadt). Mitten im Wald entdeckt man die unterschiedlichsten Gebäude aus den 4 Gebieten Lettlands (Kurzeme, Latgale, Z..), die meisten entstanden um das 17./18. Jahrhundert herum. Diese Gebäude wurden um 1924, als das Museum gegründet worden ist, aus den Gebieten direkt in das Museum eingegliedert. Und man findet alles: vom Langhaus, über die orthodoxe Kirche bis hin zu zwei Windmühlen! Dazu sind die einzelnen Häuser mit viel Liebe zum Detail im Inneren hergerichtet worden: Bettwäsche, Öfen, Spinnräder, Späne (die man statt Kerzen als Lichtquelle genommen hat), selbst gestrickte Handschuhe,... und und und. Auch wurden ganze Gehöfe in das Museum gebracht, sodass das Gesamtbild stimmig ist.
Über Trampelpfade gelangt man von einem "Ausstellungsstück" zum nächsten, tritt dabei in Ameisenhaufen und fühlt sich in die siebte Klasse zum Wandertag versetzt. Wie ich das vermisst habe!! Es war ein wirklich sehr schöner Ausflug.

Aber das zeigen die Bilder ja mit Sicherheit auch.

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